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Umweltschutz als neue Arbeitsnorm

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09.15.2020

Wer sagt, dass Regeln dazu da sind, um sie zu verletzen?

Wen überrascht die Feststellung, dass Unternehmen und Großunternehmen einen großen Einfluss auf die Umwelt ausüben?

Wen überrascht die Feststellung, dass Unternehmen und Großunternehmen einen großen Einfluss auf die Umwelt ausüben? Vielleicht lässt dies bei uns den Eindruck entstehen, dass unser persönlicher Beitrag nicht so wichtig und auch nicht sichtbar sei.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn jeder seinen kleinen Beitrag leistet, kann eine Veränderung herbeigeführt werden. Deshalb müssen wir den Mut haben, unsere Hände zu heben und unsere Stimme hörbar zu machen. Und umso mehr, wenn dies für positive Veränderungen zugunsten des Planeten und künftiger Generationen ausschlaggebend ist.

Die Welt ist nicht mehr die gleiche wie früher und viele Dinge haben sich verändert. So z.B. die Tatsache, dass fast niemand mehr Druckmaterial verwendet. Was früher ausgedruckt wurde, wird nunmehr per E-Mail oder auf Datenträgern versendet, letzteres um eine Kontaminierung durch die Benutzung des Internet zu vermeiden.

Aber das ist noch nicht alles. Viele Unternehmen nehmen ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt genauso ernst wie ihre soziale Verantwortung. Sie haben dem Rest der Welt ihren Standpunkt diesbezüglich kundgetan und sind zum Vorbild für viele weitere Unternehmen geworden.

Was kann man aber tun, wenn Umweltverantwortung am Arbeitsplatz nicht ernst genommen wird?

Sollte dies der Fall sein, müsste man beginnen, selbst Veränderungen einzubringen, d.h. die Kohlenstoffbilanz langsam zu reduzieren. Vielleicht muss ein Umdenken bei uns beginnen, um dann zu erreichen, dass sich immer mehr Menschen Initiativen zur Nachhaltigkeit anschließen.

Man sollte zunächst versuchen, Abfall zu reduzieren. Wenn etwas ausgedruckt werden muss, dann wirklich nur das Wichtigste. Nur einseitig bedruckte Blätter können als Schmierpapier weiterverwendet werden.

Und wenn man mindestens einmal wöchentlich im Homeoffice arbeitet?

Dann würde man nicht nur Zeit, sondern auch Energie sparen, da man nicht ins Büro und dann wieder nach Hause fahren muss.

Wenn man zu Fuß ins Büro geht oder mit dem Fahrrad fährt, den öffentlichen Nahverkehr benutzt oder Fahrgemeinschaften mit Kollegen bildet, kann man einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung von Emissionen von Treibhausgasen leisten.

Benutze weniger Kunststoffartikel. Nimm Deine eigene Trinkflasche mit, die Du im Laufe des Tages auffüllen kannst. Kaffeetrinker sollten ihre Lieblingstasse nicht vergessen. Und sollte die Verwendung von Kunststoff zu einem gegebenen Zeitpunkt unvermeidbar sein, dann müssen Wege zur Wiederverwendung gefunden werden, wie z.B. die Verwandlung in nützliches Bürozubehör.

Sprich Leute an, denn je mehr Menschen sich der grünen Initiative anschließen, umso besser. Beginne mit all jenen, die offen für derartige Veränderungen sind.

Prüfe, ob Dein Büro nachhaltig ist, ob das Unternehmen z.B. über eine effiziente Klimatisierung und Heizung verfügt. Du kannst auch Erfahrung bringen, ob Dein Unternehmen zum Schutz der Mitarbeiter und der Umwelt in umweltfreundliche Infrastruktur investiert.

Richte eine „Woche ohne negative Umweltauswirkungen“ ein, um zumindest eine Woche lang zu sehen, wie man nachhaltiger leben kann. Eine nachhaltige Initiative ! Und vielleicht kommen die Veränderungen auch dem einen oder anderen Kollegen zugute.

Du musst Deine Meinung auf jeden Fall weiter kundtun und das Übereinkommen von Paris unterstützen.

Solltest Du ungeachtet Deiner Anstrengungen und Deiner Vorbildwirkung für den Kampf um eine bessere Zukunft in Deinem Unternehmen keine Veränderung bewirken können, dann wäre es ggf. angesagt, sich nach einer Stelle in einem anderen Unternehmen umzusehen. Wenn Du aus diesen Gründen kündigst, dann wird sich das Unternehmen vielleicht der Notwendigkeit bewusst, etwas an seinem Umweltkonzept zu ändern.

Derzeit gibt es einen Trend dahingehend, dass potentielle Mitarbeiter vor ihrem Eintritt in ein Unternehmen eine Untersuchung des Unternehmens auf seine Politiken in Sachen soziale Verantwortung und Umweltschutz anstellen.

Letzteres trifft vor allem auf junge Menschen zu, die unseren Planeten erben werden und sich mehr denn je Themen wie Umweltbilanz bewusst sind. Jene jungen Absolventen, die heute kurz vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt stehen, hatten sich gemeinsam der Initiative #FridaysForFuture angeschlossen, um Aktionen gegen Erderwärmung und Klimawandel einzufordern.

Um herauszufinden, ob ein Unternehmen nachhaltig handelt, können folgende Aspekte herangezogen werden:

  • Ergreift das Unternehmen über die soziale Unternehmensverantwortung hinaus Maßnahmen in Sachen Nachhaltigkeit, wie z.B. Aufforstung, Wiederverwendung von Material, usw.?
  • Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen kennt seine Bedürfnisse und arbeitet langfristig auf deren Erfüllung hin.
  • Wird der Erde das zurückgegeben, was man ihr entzieht? Mit anderen Worten: Werden Maßnahmen ergriffen, um dem Abbau natürlicher Ressourcen oder CO2-Emissionen entgegenzuwirken?
  • Sind Themen im Zusammenhang mit der Klima-Agenda ein wiederkehrendes und ausführliches Gesprächsthema?
  • Ist Nachhaltigkeit in der DNA des CEO verankert? Ist sie Teil der Unternehmenskultur? Eine starke Führungsrolle in diesem Bereich ist grundlegend, denn nur so können alle Mitarbeiter des Unternehmens in nachhaltige Praktiken eingebunden werden.
  • Nachhaltigkeit muss Teil der Unternehmensstrategie sein! Dazu gehört das Arbeiten in einem professionellen Umfeld und die Schaffung von Räumen für die Mitwirkung des gesamten Unternehmenspersonals an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie.

Nachhaltige Unternehmen sind sehr attraktiv für all jene, die sich um eine Ersteinstellung bemühen oder das Unternehmen wechseln möchten. Dafür gibt es drei eindeutige Gründe:

  1. Ein nachhaltiges Unternehmen erfüllt die Mitarbeiter mit Stolz, in diesem Unternehmen arbeiten zu können.
  2. Ein Unternehmen, das sich für Nachhaltigkeit einsetzt, engagiert sich auch für seine Mitarbeiter.
  3. Nachhaltigkeit verbindet Geschäftsführung und Belegschaft über gemeinsame persönliche Werte.

„Nachhaltige Unternehmen haben eindeutig bessere Zukunftsaussichten.“

Annemiek Nusmeijer, Gründerin von „The Sustainable Recruiter“, einem führenden holländischen Unternehmen im Bereich Personalauswahl, das seine Dienste Unternehmen anbietet, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Der Schutz der Umwelt gehört eigentlich schon zum strategischen Vorgehen von Unternehmen, die sich um Nachhaltigkeit bemühen, und ist von ihnen schon seit Jahren so umgesetzt worden. Wenn diese bereits etablierten Unternehmen tiefgründige Umgestaltungen vornehmen müssten, dann können sie auf eine neue Generation setzen, die bereits grüne Gene in ihrer DNA hat.

Sollte Dein Unternehmen noch keine Strategie zum Umweltschutz haben, dann kannst Du über Deine Einstellung und Handlungen zum Schutz der Umwelt in allen Bereichen des alltäglichen Lebens der Auslöser einer neuen Bewegung werden..

Quellen
Überschrift

pixabay.com/photos/man-smartphone-mobile-technology-1718099/

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