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Die Getränke des neuen Zeitalters

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02.09.2022

    Der Zusammenhang zwischen Getränken und Nachhaltigkeit

    Es überrascht Dich wahrscheinlich nicht, zu lesen, dass Nachhaltigkeit in unserem Alltag allgegenwärtig ist.

    Allerdings bist Du vielleicht überrascht, zu lernen, wie sehr das Thema mit unseren Getränken zusammenhängt.

    Mit unserem täglichen und wöchentlichen Konsum können wir Unternehmen, ihre Handlungen, und letztendlich auch Menschen und den Planeten beeinflussen. Daher ist es lohnend, einen genaueren Blick auf den Getränkesektor zu werfen und zu entdecken, wie wir nachhaltigere Entscheidungen treffen können.

    Getränke und Nachhaltigkeit – Wie sind sie verbunden?

    Genau wie alle Unternehmen beeinflussen auch Getränke-Unternehmen über direkte und indirekte Wege unsere Umwelt. Durch ihre Einkaufsrichtlinien, Produktionsprozesse, Verpackungsauswahl, Vertriebsmethoden und Abfallmanagement-Systeme verbrauchen Unternehmen Ressourcen, Energie, Wasser, und mehr.

    Mit wachsendem Druck von Anspruchsgruppen wie Verbraucher:innen, Gesetzgeber:innen, Aktionär:innen und Mitarbeiter:innen stellen sich vermehrt Unternehmen der Notwendigkeit des Wandels. Genauer gesagt braucht diese Entwicklung einen inneren Wandel. Zuerst sollten sich Unternehmen auf ihre eigenen Prozesse und Vorgänge konzentrieren und eine ständige Optimierung anstreben. Trotzdem dieser Aspekt den Kund:innen gegenüber weniger sichtbar ist, senkt man dadurch häufig die Kosten der Unternehmen, was solche Maßnahmen attraktiv macht.

    Neue und alte Ideen

    Gleichzeitig werden viele Startups gegründet, die Nachhaltigkeit als Kern des Geschäftsmodells haben: durch innovative oder traditionelle Methoden bemühen sie sich für positive Entwicklungen in der Industrie.

    Mit traditionellen Methoden sind beispielsweise Aktivitäten gemeint, wie Ressourcen wiederzuverwenden, die als Abfall angesehen werden. Daraus kann oft etwas Neues, Leckeres entstehen.

    Wir müssen von dem linearen Produktionsprozess und Verbrauchsverhalten zu mehr Kreislaufwirtschaft kommen. Die Lebensmittelindustrie hat darin großes Potenzial, Mehrwert aus Nebenprodukten von anderen Prozessen zu generieren.

    Schon ein Blick auf die Jahre 2018 bis 2025 zeigt, dass der Markt für umweltfreundliche Lebensmittelverpackungen im Laufe der Zeit zunimmt.

    Quelle: MarketsandMarkets™

    Selbst vor sieben Jahren gab es bereits einen ansteigenden Trend in dem Bereich, der Verbraucher:innen mit Versprechen von Nachhaltigkeit lockt.

    Quelle: Statista

    Beispiele von Unternehmen in dem Bereich umfassen Lemonaid und ChariTea, die auf dem Prinzip von Bio-Zutaten und fairem Handel basieren, um sozialen Wandel voranzutreiben. Zusätzlich wird mit jeder gekauften Flasche auch die Lemond & ChariTea Stiftung unterstützt, die in soziale Projekte in den Anbauregionen investiert.

    Ein weiteres interessantes Beispiel ist die Firma share, die ein diverses Produktsortiment anbietet, darunter Wasser, und mit jedem Kauf ein soziales Projekt unterstützt. Die weitere Transparenz durch die QR-Codes auf den Produkten erlaubt es Verbraucher:innen, mehr Details zu den Projekten zu finden.

    Zuletzt nutzt das Unternehmen Toast Ale überschüssiges Brot und ersetzt damit Gerste im Brauprozess. Außerdem werden alle Gewinne an gemeinnützige Organisationen gespendet mit dem Ziel, das Ernährungssystem zu verbessern.

    Was hält die Zukunft bereit?

    Fakt ist, dass es eine neue Generation an umweltbewussten Getränken gibt, die sowohl eine Antwort auf die Forderungen von Verbraucher:innen für mehr soziale und umweltfreundliche Getränke ist, als auch ein Ergebnis von Unternehmer:innen und Geschäftsleuten, die (neben Gewinnen) einen positiven Wandel bewirken wollen.

    Wir können uns alle über diese positiven Entwicklungen freuen, aber müssen den Behauptungen gegenüber achtsam sein – je mehr Informationen wir haben, desto besser.

    Greenwashing ist ein sehr verlockendes Konzept geworden, das es Unternehmen und Privatpersonen erlaubt, ihre Gewissen zu erleichtern.

    Wenn wir entscheiden, ob ein Produkt tatsächlich nachhaltig ist, können wir uns kaum absolut sicher sein. Lasst uns trotzdem die verschiedenen Dimensionen so gut es geht betrachten: Ist die Verpackung nachhaltig? Wie sieht es aus mit den Rohmaterialien? Und was ist mit dem sozialen Einfluss, den Arbeitsverhältnissen? Sind sie zertifiziert? Nehmen sie an Nachhaltigkeitsinitiativen teil? Wie transparent ist das Unternehmen mit den Produkten und ihren Auswirkungen?

    Diese Fragen können als Ausgangspunkt für unsere Kaufentscheidungen dienen, aber sind definitiv nicht vollständig, da es weitaus mehr Aspekte gibt.

    Für mehr Informationen kannst Du dir diesen Artikel durchlesen und entdecken, wie Nachhaltigkeit in der Saft Wertschöpfungskette gemessen wird.

    In der Zukunft können wir den Trend von nachhaltigen Getränken vermehrt beobachten, begleitet von etablierten Unternehmen, die ihre Bemühungen steigern werden, um mit den Öko-Startups zu konkurrieren. Ein Schlüsselpunkt bei diesem Thema ist, dass unsere Käufe eine wichtige Rolle spielen – wir können uns, innerhalb unseres Budgets und unserer zeitlichen Begrenzungen, entscheiden, für was wir unser Geld ausgeben.

    Wenn Du interessiert bist, mehr über Nachhaltigkeit zu erfahren, dann werde ein Mitglied der Komoneed-Gemeinschaft!

    Außerdem lass uns gerne in den Kommentaren wissen:

    • Versuche, so ehrlich wie möglich zu sein – welche Faktoren beeinflussen deine Getränke-Käufe am meisten?
    • Gibt es Unternehmen mit Nachhaltigkeitsversprechen, die du aus diesem Grund unterstützt?
    • Was macht ein “nachhaltiges Getränk“ für dich aus?

    Quelle:
    Bild:

    Wir bieten echte und bewährte Informationen aus bewährten Quellen

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    2 Kommentare

    1. Anna-Marie

      Ich finde Kombucha ja super lecker, ist auch sehr gesund. Allerdings habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht ausführlich mit der Nachhaltigkeit davon beschäftigt…

      Antworten
      • Komoneed

        Danke Anna-Marie! Kombucha ist ein neues Getränk, aber in einigen Fällen sind Produktion, Verpackung und Vertrieb weit davon entfernt, nachhaltig zu sein

        Antworten
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