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Automatisiertes Wohnen

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07.31.2021

Die Umweltauswirkungen der Hausautomation

Man muss nicht lange suchen, um Beispiele der Automatisierung im Alltag zu finden – aber wie sieht es mit unserem Privatleben zuhause aus?

Man muss nicht lange suchen, um Beispiele der Automatisierung im Alltag zu finden – aber wie sieht es mit unserem Privatleben zuhause aus?

Die Hausautomation hängt mit dem Thema der “Smart Homes” zusammen, also der intelligenten Haustechnik.

Aber wie genau kann ein Haus eigentlich “intelligent” sein? Intelligente Häuser beinhalten Aspekte wie Lichter, Klimaanlagen, und können Funktionen wie Sicherheit und Alarmsysteme steuern.

Im Wesentlichen ermöglichen intelligente Haushaltsgeräte den Hausbesitzer*innen die Kontrolle der Geräte aus der Ferne, normalerweise reicht dazu eine Internet-Verbindung und beispielsweise in Smartphone.

Häufig sind die verschiedenen Geräte miteinander verbunden, wodurch wiederum die Nutzung einfacher und die Anwendung praktischer wird.

Aber sind intelligente Häuser an einer nachhaltigen Lebensweise ausgerichtet?

Das Konzept dieser Häuser ist viel bekannter und populärer geworden, aufgrund von zahlreichen Vorteilen wie Komfort, Kosteneinsparungen – und Energieeffizienz. Aber niemand – und nichts – ist perfekt, also wo liegt das Problem?

Die Gefahr bei der drahtlosen Hausautomation

Ein zentrales Problem, das bereits ziemlich bekannt ist, ist die Sicherheit.

In der Vergangenheit gab es bereits einige Vorfälle, bei denen Hausbesitzer*innen bedroht waren wegen der Nutzung von intelligenten Haus-Systemen.

Wie immer mit dem Internet, gibt es die Gefahr, gehackt zu werden und die alleinige Kontrolle zu verlieren. Wenn das bei einem intelligenten Haus eintritt besteht mitunter das Risiko des Einbruchs – besonders wenn kabellose Systeme verwendet werden.

Eine beliebte Entwicklung

Andererseits könnte die Hausautomatisierung auch die Sicherheit verbessern, durch Maßnahmen wie Bewegungsmelder, die Warnungen aussenden, sobald es Bewegungen im Haus oder auf dem Grundstück gibt, wenn dieses eigentlich leer sein sollte.

Außerdem ist es unmöglich, die Beliebtheit der Technologien zu bestreiten.

Laut Investopedia wird angenommen, dass die Anzahl an Haushalten mit intelligenten Systemen bis zum Jahr 2025 auf 77 Millionen ansteigt.

Eine Abbildung mit den verschiedenen Bereichen eines intelligenten Hauses

Alle der bereits genannten Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, gehören zu der Internet der Dinge Technologie.

Das Internet der Dinge beschreibt physische Gegenstände, die eine Netzwerkverbindung teilen und darüber auch Informationen teilen können.

Wie hängt dieses Thema mit der Nachhaltigkeit zusammen?

Ein Hauptpunkt ist die Energieeffizienz und die Einsparungen, die durch die Nutzung von intelligenten Thermometern und Licht-Systemen erzielt werden können.

Zusätzlich kann beispielsweise Wasser gespart werden durch das Einsetzen von intelligenten Bewässerungssystemen.

Diese Aspekte sind natürlich auch mit Kosteneinsparungen verbunden, die häufig ausschlaggebende Argumente für Konsumenten sind.

Während man Geld spart, kann man also auch gleichzeitig dem Planeten helfen.

Der soziale Aspekt

Darüber hinaus hat das Weltwirtschaftsforum herausgefunden, dass 84% der “Internet der Dinge”-Anwendungen derzeit die Ziele der nachhaltigen Entwicklung unterstützen oder zukünftig unterstützen können.

Falls du die nachhaltigen Entwicklungsziele noch nicht kennst, wird es höchste Zeit.

Kurz gesagt handelt es sich dabei um 17 Ziele, die zusammen die Agenda 2030 für die nachhaltige Entwicklung bilden. Diese Agenda wurde von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im Jahr 2015 angenommen und ist damit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen, fairen und friedlichen Welt.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Zielen und Unterzielen findest du hier, auf der Internetseite der Vereinten Nationen.

Der Zusammenhang zwischen dem Internet der Dinge und den Nachhaltigkeitszielen zeigt auf, dass die Technologie neben den Umweltauswirkungen auch das Potenzial hat, die soziale Dimension positiv zu beeinflussen.

Nachhaltigkeits-Mankos

Es gibt allerdings einen großen Nachteil, der mit der Energiequelle für die Daten-Zentren zusammenhängt. Diese sollten von erneuerbaren Energien angetrieben werden, um die nachhaltige Auswirkung von intelligenten Häusern nicht zu beeinträchtigen.

Ein weiteres Problem ist die Hardware von Geräten und Systemen, die schnell obsolet werden kann innerhalb kürzerer Zeiträume. Um dies zu verhindern müssen Nutzer*innen sich der Erschöpfung der Ressourcen bewusst sein, die durch übermäßigen Konsum vorangetrieben wird.

Vor dem Kauf eines neuen Gegenstandes muss eine Entscheidung getroffen werden, und zwar: “Brauche ich ein weiteres Gerät für mein Haus oder kann ich mit meinem jetzigen Besitz auskommen, indem ich zum Beispiel meine Verhaltensweisen verbessere? Würde diese Investition den Umweltfußabdruck meines Hauses tatsächlich verbessern? Gibt es einen Weg, diesen Gegenstand gebraucht zu kaufen?”

Dadurch können Konsumenten mehr bewusste und nachhaltige Entscheidungen treffen.

In this way, consumers can aim to make more mindful and sustainable decisions.

Natürlich können mit intelligenten Häusern ein paar Probleme auftreten – veranschaulicht durch dieses unterhaltsame video…

Diesen Monat ging alles ums Internet und die Verbindung zur Nachhaltigkeit. Jetzt sind wir gespannt zu erfahren…

  • Welche Fakten in unseren Artikeln haben dich diesen Monat sehr überrascht?
  • Hast du vorher je Deinen digitalen CO2-Fußabdruck bedacht?
  • Besitzt du bereits eine Technologie der Internet der Dinge? Falls ja, was ist es?
  • Deiner Meinung nach – sind intelligente Häuser der beste Weg, um Dein zuhause nachhaltiger und effizienter zu machen?

    Quellen

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